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Kapitel-Icon: Lupe und Eurozeichen

Finanzierung und Auswahl des Herstellers

Rendering der neuen Tram von außen
Rendering der neuen Tram von innen
Rendering der neuen Tram von innen
Rendering der neuen Tram von innen

Wie werden die neuen Fahrzeuge finanziert?

Größte Einzelinvestition der rnv – starke Finanzpartner mit an Bord

Mit der Beschaffung der neuen Bahnen des Typs Rhein-Neckar-Tram 2020 setzen die rnv und die Städte als Gesellschafter und Aufgabenträger ein deutliches und nachhaltiges Zeichen für einen weiterhin starken und kunden­freundlichen ÖPNV in der Metropolregion.

Symbol Bank

So ist die aktuelle Fahrzeugbeschaffung mit einem Auftragswert von etwa 250 Millionen Euro für die 80 Fahrzeuge der Festbestellung die bislang größte Einzelinvestition in der Geschichte der rnv. Die rnv hat hier mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) und einem Konsortium aus KfW IPEX Bank und Nord LB kompetente Partner gewinnen können. Mit der Übernahme von entsprechenden Bürgschaften haben sich die Städte Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg in besonders deutlicher Weise zum Modell eines gut ausgebauten kommunalen und regionalen Schienenverkehrs in Verantwortung und Umsetzung durch die lokalen Gebietskörperschaften bekannt und damit auch das gemeinsame Erfolgsmodell rnv für die weitere Zukunft gestärkt.

„Mit etwa 250 Millionen Euro für 80 Fahrzeuge ist dies die bislang größte Einzelinvestition in der Geschichte der rnv.“

Auch das Land Baden-Württemberg unterstützt im Rahmen einer ökologisch ausgerichteten und nachhaltigen Verkehrspolitik durch die Gewährung eines Förderzuschusses in Höhe von gut 13 Millionen Euro aktiv die Beschaffung der neuen Rhein-Neckar-Tram 2020.

Kein unmittelbarer Einfluss auf Ticketpreise

Die Höhe der Ticketpreise des bei der rnv gültigen Verbundtarifs des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar werden unabhängig und losgelöst von solchen Großinvestitionen durch die im Verbund vertretenen Gemeinden und Verkehrsunternehmen festgelegt und stehen in keinem direkten inhaltlichen Zusammenhang mit der Bahnbeschaffung, hier sind vielmehr die Entwicklung der Personal- und Energiekosten sowie die allgemeine Preisentwicklung zentrale Einflussgrößen. Höhere Preise für Fahrscheine, die unmittelbar mit der Beschaffung der neuen Rhein-Neckar-Tram zusammenhängen, wird es daher nicht geben.

Europaweite Ausschreibung rechtlich vorgegeben

Symbol Europäische Union

Bei Aufträgen in der Größenordnung der aktuellen Bahnbeschaffung sieht das geltende europäische und nationale Recht zwingend eine europaweite Ausschreibung des Auftragsvolumens vor.

Die rnv hat hierzu im Jahr 2017 in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden ein entsprechendes Ausschreibungs- und Vergabeverfahren eingeleitet und durchgeführt.

„Strenge Prüfung der Angebote anhand gleicher, objektiver Kriterien“
Symbol Lupe

Dabei wurden für alle Angebote der Industrie die gleichen objektiven Bewertungsmaßstäbe angelegt, Kriterien waren unter anderem die technische Konzeption, die Umsetzung der Vorgaben des Lastenheftes und wirtschaftliche Dimensionen.

In der Gesamtbetrachtung hat das im tschechischen Pilsen beheimatete Unternehmen Škoda Transportation das überzeugendste Angebot abgegeben, insbesondere die Erfüllung der hohen Anforderungen der rnv an eine ausgereifte und bewährte Fahrzeugtechnik in Kombination mit einer hohen Wirtschaftlichkeit und großem Kundennutzen wurde von Škoda plausibel und nachvollziehbar dargestellt. Dementsprechend wurde im Juni 2018 der Zuschlag an Škoda Transportation erteilt und ein Vertrag über die Lieferung von 80 Rhein-Neckar Trams und einer Option auf 34 weitere Fahrzeuge unterschrieben.

„Etablierter Lieferant mit großer Erfahrung und ausgereiftem Technikkonzept.“

Škoda Transpor­tation

Škoda Transportation ist ein etablierter und zuverlässiger Hersteller in der Schienenfahrzeugbranche mit einer langen Tradition und großer Expertise bei der Entwicklung und Produktion von Lokomotiven und Doppelstockwagen für den Eisenbahnverkehr sowie von Straßen- und Stadtbahnfahrzeugen. Neben dem Hauptsitz im tschechischen Pilsen unterhält das Unternehmen weitere Verwaltungs- und Produktionsstandorte in Prag sowie in Oulu und Otanmäki (beide in Finnland). Der Lieferant der neuen Rhein-Neckar-Trams strebt an, in der Rhein-Neckar-Region dauerhaft als Partner präsent zu sein. So sind etwa die Einrichtung eines Stützpunktes für Kundendienst und -betreuung sowie eine gemeinsame Ausbildung und Schulung von Werkstattmitarbeitern im Gespräch.

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