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Kapitel-Icon: Rollstuhl

Barriere­freie und inklusive Mobilität

Rendering der neuen Tram von außen
Rendering der neuen Tram von innen
Rendering der neuen Tram von innen
Rendering der neuen Tram von innen

Umfassende Berücksichtigung der Bedarfe von mobilitäts­eingeschränkten Kunden und Menschen mit Behinderungen

Mit der Entwicklung der Rhein-Neckar-Tram 2020 strebt die rnv an, die Bedarfe von mobilitäts­eingeschränkten Kunden und Menschen mit Behinderungen von den ersten Vorüberlegungen über die Ausschreibung bis zur Finalisierung der technischen und funktionalen Details umfassend mitzudenken und soweit möglich zu berücksichtigen.

MOBILITÄT FÜR ALLE: Die neuen Bahnen sollen eine inklusive Mobilität für alle Kundinnen und Kunden ermöglichen, daher sind bereits in die Projektphase umfassende Erfahrungswerte aus dem täglichen Betrieb sowie rechtlich-normative Vorgaben, Prinzipen und Empfehlungen eingeflossen. Darüber hinaus tritt die rnv auch direkt mit den Fahrgästen, Interessengruppen und Verbänden in Dialog, um gemeinsam ein möglichst optimales Fahrzeug mit einer ausgewogenen Balance aller Bedarfe und Notwendigkeiten zu erreichen.

Weitgehend barriere­freier Einstiegs­bereich und neue Schwenk-/Klapp­rampe

Interior: Einstiegs- und Multifunktionsbereich

Das Innenraumkonzept ermöglicht große und gut nutzbare Einstiegsbereiche in Niederflurbauweise, die bei entsprechend ausgebauten Bahnsteigen einen komfortablen und nahezu stufenlosen, weitgehend barrierefreien Zugang zum Fahrzeug ermöglichen.

SCHWENK-/KLAPP­RAMPE: Für die Kunden, die auf eine vollständige Spaltüberbrückung angewiesen sind und bei Bedienung von Bahnsteigen mit geringerer Bauhöhe bietet die neue Schwenk-/Klapprampe eine unkomplizierte, sichere und praxisnahe Zugangsmöglichkeit. Diese Rampe wird weiterhin vom Fahrpersonal bedient und kann bei Bedarf per Knopfdruck angefordert werden.

Ebenerdig erreichbare Sitze für mobilitäts­eingeschränkte Kunden sowie definierte Plätze für Rollstühle – Kontakt­möglichkeit zum Fahrer über Sprechstelle inbegriffen

Interior: Rollstuhlplatz

Direkt an die Türbereiche schließen sich in den jeweiligen Endwagen die ebenerdig zugänglichen Sitzplätze für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste sowie ein definierter Platz für Rollstühle an. Hier sind auch eine Sprechstelle zur Kontaktaufnahme zum Fahrer sowie ein Haltewunsch- und Türöffnungstaster in einer für Rollstuhlfahrer geeigneten Höhe installiert.


Multifunktions­bereiche mit Abstell­möglichkeit für Kinderwagen, Rollatoren und Fahrräder

Die in den jeweiligen Endwagen liegenden Multifunktionsbereiche sind mit leicht bedienbaren Klappsitzen für vielfältige Nutzungsmöglichkeiten konzipiert: für die Abstellung von Rollatoren, Kinderwagen, Fahrrädern (Mitnahme nur innerhalb der Beförderungsbedingungen der Rhein-Neckar Verkehr und des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar) oder als zusätzliche Steh- oder Sitzplätze.

Haltestangen mit Kontrast­elementen

Eine hohe Alltagstauglichkeit und gute Benutzerfreundlichkeit der neuen Bahnen für alle Kunden hängen oft von der Ausgestaltung kleiner Details ab.

So wurde beispielsweise besonderes Augenmerk auf gut erreichbare und funktionale Festhaltemöglichkeiten wie Haltestangen, Schlaufen und Griffe gelegt. Positionierung, Dimensionierung, Ausführung, zahlreiche Variablen müssen festgelegt werden, um den Kunden die richtige Festhaltemöglichkeit immer in Reichweite anbieten zu können, und um gleichzeitig ausreichende Durchgangsmöglichkeiten im Fahrzeug zu gewährleisten.

Zur besseren Erkennbarkeit, insbesondere für Nutzer mit eingeschränkter Sehfähigkeit, werden die in gebürstetem Edelstahl ausgeführten Haltestangen zusätzlich partiell mit farblich kontrastierenden Flächen belegt.

Fußboden mit taktiler Leitfunktion

Eine zusätzliche Orientierungsmöglichkeit für Kunden mit eingeschränkter Sehfähigkeit bietet die neue Ausführung des Fußbodens.

Der äußerst widerstandsfähige, mit Rillenprofil ausgeführte Gummiboden bietet nicht nur eine gute Standsicherheit und hohe Langlebigkeit mit einer auch bei dauerhaft intensiver Nutzung überzeugenden Optik, sondern ermöglicht durch eine unterschiedliche Laufrichtung der Rillen – in Fahrzeuglängsrichtung im Bereich der Sitze und quer zur Fahrtrichtung in den Türbereichen, eine zusätzliche taktile Orientierung im Fahrzeug.

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